Anders sehen lernen – kulturelle Gewissheiten verlernen
Kulturelle Gewissheiten hinterfragen und vertraute Wirklichkeiten aus neuen Perspektiven betrachten.
Worum geht es?
Warum erscheint uns manches selbstverständlich, obwohl Menschen zu anderen Zeiten und an anderen Orten ganz anders darüber gedacht haben? Vorstellungen etwa von Arbeit, Natur, Eigentum, Geschlecht, Wissenschaft oder einem guten Leben entstehen nicht im luftleeren Raum. Wir übernehmen sie aus Familie, Schule, Medien und Gesellschaft – und mit ihnen Vorstellungen davon, was normal, vernünftig oder sogar „natürlich“ ist. Oft bemerken wir diese kulturellen Prägungen erst, wenn eine andere Perspektive unsere Gewissheiten irritiert.
Leitfragen
Welche kulturellen Skripte prägen unsere Wahrnehmung? Was verändert sich, wenn wir Vertrautes aus einer anderen Perspektive betrachten?
Für wen?
Für Lehrende, pädagogische Fachkräfte und Mitarbeitende in Bildungsinstitutionen, Beratung oder öffentlicher Verwaltung. Eigene berufliche Situationen können in die gemeinsame Auseinandersetzung eingebracht werden.
Was nehmen Sie mit?
Sie machen eigene Selbstverständlichkeiten sichtbar, erproben Perspektivwechsel und lernen, die eigene Sicht als eine mögliche unter mehreren zu verstehen, ohne jede Gewissheit aufzugeben.
Format und Rahmen
Möglich sind ein Vortrag mit Diskussion, ein interaktiver Workshop oder ein vertiefendes Seminar. Als Planungsrahmen bieten sich etwa 90 Minuten bis zu einem halben Tag an; Format und Dauer werden individuell vereinbart. Online oder in Präsenz nach Absprache. Schwerpunkt, Beispiele und Methoden können an Zielgruppe, Vorwissen und Anlass angepasst werden. Die Anfrage dient der gemeinsamen Planung, nicht einer verbindlichen Buchung.