Demokratie unter Druck – Wie Ungleichheit, Multikrisen und Populismus einander verstärken
Wie Ungleichheit, politische Ohnmacht und gleichzeitige Krisen populistische Bewegungen stärken.
- Zielgruppe
- Alle Interessierten
- Dauer
- 2–4 UE (90–180 Minuten)
- Ort / Format
- Online oder in Präsenz
Worum geht es?
Demokratien geraten weltweit unter Druck. Rechtsstaatliche Institutionen werden angegriffen, gesellschaftliche Konflikte verschärfen sich und viele Menschen zweifeln daran, dass ihre Stimme politisch noch etwas bewirkt. Doch handelt es sich dabei um eine einzige Krise – oder überlagern sich unterschiedliche Entwicklungen? Die Veranstaltung untersucht, wie wirtschaftliche Ungleichheit, blockierte Aufstiegsversprechen und politische Ohnmacht miteinander zusammenhängen. Zugleich beanspruchen Klimawandel, Kriege, Migration, steigende Preise und technologische Umbrüche gleichzeitig gesellschaftliche Ressourcen und politische Aufmerksamkeit. Das Versprechen, wachsender Wohlstand werde automatisch zu mehr Sicherheit, Freiheit und Zufriedenheit führen, verliert dabei zunehmend an Überzeugungskraft.
Leitfragen
Wie verstärken sich wirtschaftliche, kulturelle und institutionelle Konflikte? Was macht Demokratien widerstandsfähig?
Für wen?
Für alle Interessierten. Fachliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; Offenheit für unterschiedliche Perspektiven ist willkommen.
Was nehmen Sie mit?
Sie verstehen das Zusammenspiel unterschiedlicher Krisen und können populistische Deutungen differenzierter einordnen. Sie reflektieren soziale Fairness, Beteiligung und handlungsfähige Institutionen als Grundlagen demokratischer Widerstandskraft.
Format und Rahmen
Vortrag oder Workshop. Planungsrahmen: 2–4 UE (90–180 Minuten). Online oder in Präsenz nach Absprache. Inhalt, Methoden und Schwerpunkt werden an Zielgruppe, Vorwissen und Anlass angepasst. Eigene Fragen und Erfahrungen können in das gemeinsame Gespräch einfließen. Ein abweichender zeitlicher Rahmen ist nach Vereinbarung möglich.