Krisenmodus – Wie wir mit Unsicherheit leben lernen
Mit Unsicherheit leben lernen und Handlungsspielräume jenseits einfacher Gewissheiten entdecken.
Worum geht es?
Pandemie, Krieg, Klimawandel, wirtschaftliche Umbrüche und künstliche Intelligenz: Viele Entwicklungen stellen vertraute Gewissheiten infrage. Während eine Krise noch andauert, zeichnet sich bereits die nächste ab. Dadurch kann der Eindruck entstehen, die Gegenwart bestehe nur noch aus Ausnahmesituationen, auf die wir kaum Einfluss haben. Die Veranstaltung richtet den Blick deshalb nicht auf Leistungsdruck oder berufliche Erschöpfung, sondern auf den Umgang mit Unsicherheit. Wie verändern Krisen unsere Wahrnehmung von Gefahr, Zeit und Zukunft? Weshalb suchen Menschen in unübersichtlichen Situationen nach eindeutigen Erklärungen, Kontrolle oder starken Autoritäten?
Leitfragen
Wie beeinflussen Krisenerzählungen unser Bild von Gefahr und Zukunft? Wie bleiben Urteilsfähigkeit und gemeinsames Handeln auch ohne einfache Gewissheiten möglich?
Für wen?
Für interessierte Erwachsene in Volkshochschulen, Bildungsstätten, Stiftungen und öffentlichen Einrichtungen. Fachliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; Neugier und die Bereitschaft zum Austausch genügen.
Was nehmen Sie mit?
Sie entwickeln ein reflektierteres Verhältnis zu Kontrollverlust und Zukunftsängsten und erkennen individuelle sowie demokratische Handlungsspielräume, ohne Krisen zu verharmlosen oder in Alarmismus zu verfallen.
Format und Rahmen
Möglich sind ein Vortrag mit Diskussion, ein interaktiver Workshop oder ein vertiefendes Seminar. Als Planungsrahmen bieten sich etwa 90 Minuten bis zu einem halben Tag an; Format und Dauer werden individuell vereinbart. Online oder in Präsenz nach Absprache. Schwerpunkt, Beispiele und Methoden können an Zielgruppe, Vorwissen und Anlass angepasst werden. Die Anfrage dient der gemeinsamen Planung, nicht einer verbindlichen Buchung.