Was wir von den Sterbenden lernen können – Tod, Endlichkeit und Lebenskunst
Wie der Blick auf die Endlichkeit Prioritäten klärt und bewussteres Leben ermöglicht.
Worum geht es?
Der Tod gehört zum Leben – und doch wird er in unserer Gesellschaft häufig verdrängt. Zwischen medizinischer Technisierung, Sprachlosigkeit und Tabuisierung bleibt wenig Raum für eine offene Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit. Gleichzeitig berührt kaum ein Thema unsere existenziellen Fragen stärker: Was zählt wirklich? Was gibt unserem Leben Sinn? Diese Veranstaltung nähert sich dem Thema Tod nicht morbid, sondern lebensnah und reflektiert. Ausgehend von literarischen und philosophischen Impulsen sowie den Erfahrungen des Dozenten aus der ehrenamtlichen Hospizarbeit wird der Perspektivwechsel gewagt: Was verändert sich, wenn wir die Sicht der Sterbenden ernst nehmen?
Leitfragen
Was verändert der Blick auf die eigene Endlichkeit? Welche Einsichten über Beziehungen, Prioritäten und Versöhnung gewinnen Menschen am Lebensende?
Für wen?
Für interessierte Erwachsene in Volkshochschulen, Bildungsstätten, Stiftungen und öffentlichen Einrichtungen. Fachliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; Neugier und die Bereitschaft zum Austausch genügen.
Was nehmen Sie mit?
Sie erhalten Impulse, um eigene Prioritäten zu reflektieren und Endlichkeit als Einladung zu bewussteren Entscheidungen, menschlicherem Handeln und einer persönlichen Lebenskunst zu betrachten.
Format und Rahmen
Möglich sind ein Vortrag mit Diskussion, ein interaktiver Workshop oder ein vertiefendes Seminar. Als Planungsrahmen bieten sich etwa 90 Minuten bis zu einem halben Tag an; Format und Dauer werden individuell vereinbart. Online oder in Präsenz nach Absprache. Schwerpunkt, Beispiele und Methoden können an Zielgruppe, Vorwissen und Anlass angepasst werden. Die Anfrage dient der gemeinsamen Planung, nicht einer verbindlichen Buchung.