Wenn Werte aufeinandertreffen – Orientierung und Konflikte
Kulturelle Prägungen verstehen, Konflikte einordnen und respektvoll Grenzen benennen.
Worum geht es?
Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Gleichberechtigung, Leistungsbereitschaft oder der Umgang mit sexueller Vielfalt erscheinen vielen Menschen in Deutschland als selbstverständlich. In der Integrationsarbeit zeigt sich jedoch immer wieder, dass solche Vorstellungen keineswegs universell sind. Unterschiedliche kulturelle, religiöse und gesellschaftliche Prägungen, aber auch unsichere Lebenslagen und unausgesprochene institutionelle Erwartungen können zu Missverständnissen, Irritationen und Konflikten führen. Der interaktive Vortrag beleuchtet, wie Wertvorstellungen entstehen, warum Menschen an ihnen festhalten und weshalb bestimmte Themen - etwa Geschlechterrollen, Autorität, Demokratie oder Homosexualität - besonders konfliktträchtig sein können.
Leitfragen
Wie entstehen kulturell geprägte Wertvorstellungen? Wie lassen sich andere Perspektiven ernst nehmen und zugleich demokratische Grundlagen vertreten?
Für wen?
Für Lehrende, pädagogische Fachkräfte und Mitarbeitende in Bildungsinstitutionen, Beratung oder öffentlicher Verwaltung. Eigene berufliche Situationen können in die gemeinsame Auseinandersetzung eingebracht werden.
Was nehmen Sie mit?
Sie verstehen typische Integrationskonflikte besser, erkennen unausgesprochene institutionelle Erwartungen und gewinnen Werkzeuge, um schwierige Gespräche respektvoll, klar und ohne pauschale Kulturdiagnosen zu führen.
Format und Rahmen
Möglich sind ein Vortrag mit Diskussion, ein interaktiver Workshop oder ein vertiefendes Seminar. Als Planungsrahmen bieten sich etwa 90 Minuten bis zu einem halben Tag an; Format und Dauer werden individuell vereinbart. Online oder in Präsenz nach Absprache. Schwerpunkt, Beispiele und Methoden können an Zielgruppe, Vorwissen und Anlass angepasst werden. Die Anfrage dient der gemeinsamen Planung, nicht einer verbindlichen Buchung.